Für eine friedliche und soziale Welt!Für eine friedliche und soziale Welt!

Der Bush-Besuch am 23. Februar in Mainz ist vorbei. Mainz war nicht "cosy"! Im Gegenteil: Die Isolation der Sicherheitszone machte Mainz zur Geisterstadt und verschaffte der Demonstration noch viel mehr Aufmerksamkeit als die ohnehin schon beachtenswerten 15.000 Demonstranten alleine geschafft hätten. Danke!

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Redebeitrag 23.02.05, Gregor Böckermann (Initiative Ordensleute für den Frieden)

Mein Name ist Gregor Böckermann. Ich stehe hier für die Initiative Ordensleute für den Frieden.
Ordensleute stehen gemeinhin für Meditation und Nachdenklichkeit.

Heute Vormittag haben wir von 9-11 Uhr vor dem Haupttor der Rhein-Main-Air-Base (nur 500m von Bush entfernt) der Opfer des Irak Krieges gedacht. Daher möchte ich Euch bitten, jetzt eine Schweigeminute für die Opfer des Irak-Krieges einzulegen.

Aber Ordensleute stehen nicht nur für Nachdenklichkeit. Sie stehen auch für Widerstand gegen das kapitalistische Wirtschaftssystem. Vielleicht habt Ihr von den Mahnwachen gehört, die wir seit 15 Jahren vor der Deutschen Bank in Frankfurt halten.

Mitgebracht habe ich heute das Motto der IOF von 2003, dem Jahr des Irak-Krieges: Krieg braucht Kapital - Kapital braucht Krieg.

1) Krieg braucht Kapital

Aber ich weiß, dass unsere Interessen nicht am Hindukusch verteidigt werden, und nicht im Wüstensand.

5 Millionen Arbeitslose in Deutschland haben nichts von diesen Kriegseinsätzen, auch nicht 3,1 Millionen Haushalte, die so überschuldet sind, dass sie aus eigener Kraft nicht mehr aus der Schuldenfalle rauskommen.

Deshalb fordern wir:

2) Kapital braucht Krieg

Der 2. Teil unseres Mottos ist uns immer wichtiger geworden. Der Krieg, den das Kapital auch ohne Waffen führt, ist durch die Verselbständigung und Globalisierung der Finanzströme in den letzten Jahren übermächtig geworden.

In Südostasien und Lateinamerika sind dadurch ganze Volkswirtschaften in den Ruin getrieben worden. Bei uns müssen Menschen, die noch Arbeit haben immer mehr leisten: 40, 50 und mehr Stunden pro Woche arbeiten. Trotzdem sind ihre Arbeitsplätze bedroht durch Fusionen, Firmenstillegungen oder feindliche Übernahmen. durch diesen Krieg des Kapitals werden mehr Menschen umgebracht, ihrer Menschenwürde beraubt, an den Rand gedrängt als durch die 50 heißen Kriege, die zur Zeit weltweit toben.

Deshalb fordern wir:



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